Weiterbildungsordnung: DGPM gibt offenbar die Verantwortung ab

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Veröffentlicht am Dienstag, 26. Februar 2013 21:13
Geschrieben von BDPM

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Der BDPM hat die Aufnahme in die Weiterbildungskommission der DGPM beantragt. In der Antwort vom 20.02.2013 heißt es, dass die "verbandsübergreifende Arbeitsgruppe Weiterbildung" "keine Arbeitsgruppe der DGPM, sondern eine verbandsübergreifende Arbeitsgruppe" ist, "in der unterschiedliche in der ärztlichen Psychotherapie engagierte Verbände informell zusammenarbeiten". Deshalb könne die DGPM den BDPM dazu nicht einladen.

Dies bedeutet einen entscheidenden Wechsel von einer zuvor bestehenden Kommission, die satzungsgemäß durch den Vorstand berufen wird, hin zu einer unverbindlichen Arbeitsgruppe, jedoch ohne für das Fachgebiet repräsentative inhaltliche Aufgabenwahrnehmung. Sicher entspricht es dem Selbstverständnis einer Arbeitsgruppe, über Neuaufnahme von Mitgliedern frei und aus berufspolitischen Motiven zu entscheiden.

Der Verzicht auf die elementare gestalterische und führende Funktion in Sachen Weiterbildung, Kernaufgabe jeder Fachgesellschaft, verbunden mit der Notwendigkeit von Integration und Koordination, wird wohl gut begründet sein.

Wir bedauern diese Absage an unsere Bereitschaft zur Kooperation im Interesse der Psychosomatischen Medizin, sehen uns allerdings im Hinblick auf unser eigenes Engagement hierdurch auch sehr entlastet.

 

Herzlichst

Ihr

Christian Messer