BDPM e. V.
Ansbacher Str. 13
10787 Berlin

Tel:  030/61288300
Fax: 030/61288301

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Sie erreichen uns telefonisch 
montags bis freitags von
15:00 bis 18:00 Uhr.

Impressum

   

Jour fixe  

Am ersten Mittwoch jedes geraden Monats um 20:00 Uhr laden wir Mitglieder und Freunde herzlich in die Geschäftsstelle (Ansbacher Str. 13, 4. OG, 10787 Berlin) ein, um sich mit Kollegen über aktuelle Themen aus Praxis und Berufsalltag auszutauschen. Sollte der erste Mittwoch eines geraden Monats auf einen Feiertag oder in die Ferienzeit fallen, findet der Jour fixe am darauf folgenden Mittwoch statt. In den Sommerferien findet kein Jour fixe statt.

Die Termine für 2017:

01.02.2017 (fällt aus)
05.04.2017
14.06.2017
04.10.2017 
06.12.2017

   

Anmeldung für Mitglieder des BDPM

   

Ziele

BDPM e. V. ist das Bündnis in Deutschland der Psychosomatischen Medizin mit der Ärztlichen Psychotherapie. Der Berufsverband vertritt niedergelassene Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte, Ärzte mit „fachgebundener“ Psychotherapie sowie Ärzte in Weiterbildung in Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie.

Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie:

Das wichtigste und vordringlichste Ziel ist die Sicherung des Facharztes als feste Größe in der ambulanten Medizin.

Dafür ist eine eigene Bedarfsplanung erforderlich. Außerdem ist eine eigenständige fiskalische Sicherung im fachärztlichen Bereich der morbiditätsbasierten Gesamtvergütung existenzsichernd einzurichten. Durch die fehlende Eigenständigkeit besteht für den Facharzt eine Selbstabwicklungsgefahr. In den KV-Bereichen, in denen der Punktwert für Kapitel 22 Leistungen floatet, hat diese Entwicklung bereits eingesetzt. Für alle anderen KV Bereiche kann diese Entwicklung jederzeit einsetzen, wenn nicht aktiv im Landesbereich dagegen gearbeitet wird. Das gesetzlich gültige Privileg in der Abrechnung der Richtlinientherapie  gleichberechtigt mit den anderen Fachärzten, die im § 87b SGBV genannt sind, ist mit dem 1.1.2013 endlich umgesetzt worden. Jahrelang wurde dies den Fachärzten für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie allerdings mit weitreichenden Folgen vorenthalten. Daher hat der BDPM bereits Klage eingereicht, die sich auf ungerechtfertigte Benachteiligungen der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in der Leistungsbewertung und Mengensteuerung gegenüber vergleichbaren Fachärzten bezieht. Facharztpraxen müssen prinzipiell finanziell so ausgestattet sein, dass ambulante Weiterbildung möglich ist. Gerade in unserem Fach kann eine qualifizierte Weiterbildung nicht ausschließlich stationär sein. Ähnliches trifft für die Forschung zu.

Ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte:

Immer selbstverständlicher wird die Bezeichnung Psychotherapeut von Psychologischen Psychotherapeuten in Anspruch genommen und somit ein Alleinvertretungsanspruch suggeriert und etabliert. Die bereits alarmierend niedrige 25%-Quote für Ärztliche Psychotherapeuten läuft zum 31.12.2013 aus. Gegenwärtig gibt es keine Signale aus dem Bundesministerium, eine entprechende Gesetzesinitiative einzubringen. Damit besteht akute Abwicklungsgefahr auch hier! Die Ärztliche Psychotherapie muss als fester Bestandteil der psychotherapeutischen Versorgung gesichert werden. Gegen die ungerechtfertigte Quotierung (Doppelbudgetierung) der nicht genehmigungspflichtigen Leistungen in den bereits betroffenen KV-Bereichen bisn einschließlich 2012 liegt ein differenzierter Widerspruch für die Mitglieder vor, der prospektiv in die Klage einmünden wird.

Ärzte mit „fachgebundener“ Psychotherapie:

Diese Gruppe hochqualifizierter Ärzte, die neben ihrem somatischen Schwerpunkt Psychotherapie erbringen, war über viele Jahre ganz besonders benachteiligt. Dies beruhte auf einer Gesetzesgrundlage in §87b SGBV, die auch im Rahmen der Gesetzesnovellierung Bestand haben soll. Alleine die Diskriminierung in der Bezeichnung gehört einfach nur abgeschafft. Allerdings gibt es Kräfte, die der „fachgebundenen“ Psychotherapie durch Aberkennung der Richtlinienfähigkeit den Todesstoß verpassen wollen. Das muss verhindert werden!

In Berlin wurde 2012 den Begriff der "fachgbundenen" Psychotherapie in der Weiterbildungsordnung bereits gestrichen!

Der BDPM e. V. hat jedoch darüber hinaus noch viel mehr erreicht:

Ab Januar 2013 bekommen alle Ärztlichen Psychotherapeuten die genehmigten psychotherapeutischen Leistungen des Kapitels 35.2  extrabudgetär zum Orientierungspunktwert bezahlt. Richtig! Es gilt für alle Ärzte mit Abrechnungsgenehmigung für Psychotherapie: die Hausärzte, die Gynäkologen, die Dermatologen, die Kinderärzte, um nur einige zu nennen.

So gewinnt die Ärztliche Psychotherapie das Gewicht zurück, das ihr mindestens zusteht. Die Korrektur  des jahrelangen Ausschlusses der vielen Tausend Kolleginnen und Kollegen mit Zusatztitel Psychotherapie und Psychoanalyse durch unanständige Vergütung war überfällig und wird jetzt vollzogen. Ich möchte Sie alle ermutigen, diese Chance zu nutzen. Nur mit Ihrem Engagement verhelfen Sie der Ärztlichen Psychotherapie wieder zu dem ihr gebührenden Rang!

Auf Landesebene muss in den jeweiligen KV-Bereichen eine Lösung gegen die vielerorts praktizierte fiskalische Vernichtung in QZVs gefunden und durchgesetzt werden. Daher setzt sich der BDPM e. V. ganz besonders auch für diese Arztgruppe ein.

 

   

Kooperationen