BDPM e. V.
Ansbacher Str. 13
10787 Berlin

Tel:  030/61288300
Fax: 030/61288301

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Sie erreichen uns telefonisch 
montags bis freitags von
15:00 bis 18:00 Uhr.

Impressum

   

Jour fixe  

Am ersten Mittwoch jedes geraden Monats um 20:00 Uhr laden wir Mitglieder und Freunde herzlich in die Geschäftsstelle (Ansbacher Str. 13, 4. OG, 10787 Berlin) ein, um sich mit Kollegen über aktuelle Themen aus Praxis und Berufsalltag auszutauschen. Sollte der erste Mittwoch eines geraden Monats auf einen Feiertag oder in die Ferienzeit fallen, findet der Jour fixe am darauf folgenden Mittwoch statt. In den Sommerferien findet kein Jour fixe statt.

Die Termine für 2017:

01.02.2017 (fällt aus)
05.04.2017
14.06.2017
04.10.2017 (fällt aus)
06.12.2017

   

Anmeldung für Mitglieder des BDPM

   

Der BDPM auf dem DGPM Kongress in Heidelberg

Details

Der BDPM war auf dem DGPM Kongress in Heidelberg mit einem eigenen Stand vertreten und konnte so interessierte Kolleginnen und Kollegen beraten und auch neue Mitglieder gewinnen. Ganz besonders  erfreulich ist, dass mit weiteren Bundesländern die Kooperation des BDPM mit den DGPM-Landesverbänden angebahnt wurde. Wie man an den erfolgreichen Aktivitäten in Berlin gut sehen kann, ist das gemeinsame unkomplizierte Nutzen von Synergien eine conditio sine qua non für eine günstige Entwicklung des Fachgebiets.

Das Symposion des BDPM auf dem DGPM-Kongress unter Vorsitz von Prof. Thomas Loew  zeigte durch die Vorträge von Jochen Timmermann, Jochen Demmler und Bernhard Palmowski in beeindruckender Weise die Leistungsfähigkeit des ambulanten Sektors in der Psychosomatischen Medizin und Ärztlichen Psychotherapie. In der Diskussion wurde abermals darauf hingewiesen, dass das genuin ärztliche Handeln auch durch Verordnungen besser dokumentiert werden muss. Bei Arzneimitteln gilt gesetzlich bereits seit 2012 Beratung vor Regress sowie zusätzlich allzu meist das Argument der Praxisbesonderheit, was wirtschaftliche Verordnungen über die Minibudgetgrenzen hinaus problemlos ermöglicht.

Auf dem berufspolitischen Nachmittag der DGPM unter Beteiligung des BDPM bewegte die geplante Aufnahme der Psychologische trotz eines eindeutigen Votums der Ärzteschaft auf dem letzten Ärztetag die Gemüter. Zu Bedenken sind neben berufspolitischen Aspekten, u.a. die Ausweitung des Leistungsspektrums über die auf Richtlinienpsychotherapie eingeschränkte Approbation der nicht-ärztlichen Psychotherapeuten, die Implikationen auf ärztliche Autonomie etwa in wesentlichen Punkten wie der Weiterbildung. Man wird auf den anstehenden Ärztetag gespannt sein dürfen.

Ein weiterer  wichtiger Punkt ist die offene Frage der Bedarfsplanung für das Fachgebiet. Die gemeinsame Hoffnung auf ein Gesetzespaket, an das die Verlängerung der Ende des Jahres auslaufenden Ärztequote von 25% angehängt werden könnte, zerschlägt sich angesichts der Blockadesituation von Bundestag und Bundesrat. Damit ist aber jetzt ein Fenster offen für eine eigene Bedarfsplanung des Fachgebiets. Ganz unabhängig davon bleibt der Einsatz für eine Ärztequote für ärztliche Psychotherapeuten sinnvoll.

Der DGPM Kongress war inhaltlich, atmosphärisch und organisatorisch rundum sehr gelungen, wofür Kongresspräsident Prof. Wolfgang Herzog die höchste Anerkennung gebührt.

   

Kooperationen