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Weiterentwicklung der Muster-Weiterbildungsordnung in der Diskussion

Details

Im Hinblick auf die bei der Bundesärztekammer ins Auge gefasste Weiterentwicklung der Muster-WBO sind kürzlich im Januar seitens der Kommission der DGPM erstmals verschiedene Optionen und Konzepte vorgelegt worden. Sie bedürfen nun der eingehenden Prüfung und Diskussion.
Bemerkenswert sind hierbei Überlegungen zu einer offensichtlichen Modularisierung der Weiterbildung (sog. „Kompetenz“-Modell; „Level“-Konzept) anstelle der definierten Zeiten ärztlicher Tätigkeit sowie eine starke Reduzierung der praktischen Behandlungsanforderungen. Vieles ist unklar, viele, auch ganz grundlegende Fragen offen. Angesichts der Risiken einer Absenkung des bisherigen Qualitätsniveaus und einer evtl. Betonung theoretischer Module zulasten der praktischen langfristigen Arzt-Patienten-Erfahrung sind die ersten bisherigen Reaktionen unserer Mitglieder eher verhalten bis kritisch. Neben dem Erwerb theoretischen Wissens bleibt nach der Approbation vor allem der Erwerb von praktischem Können und fundierter fachlicher Erfahrung als Arzt entscheidend für die spätere fachärztliche Tätigkeit. Dafür braucht es definierte Mindestzeit konkreter somatischer und psychotherapeutischer ärztlicher Arbeit in der ambulanten und stationären Versorgung. In diesem Sinne könnte beispielweise eine Ausdehnung der Mindestzeit im Fachgebiet Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie von bisher drei auf vier Jahre überlegenswert sein. In der Gesamtzeit von fünf Jahren müßte dann noch ein Jahr in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung absolviert werden. Die Bewahrung des hohen Qualitätsniveaus unserer fachärztlichen psychosomatischen Weiterbildung ist Voraussetzung dafür, daß wir auch zukünftig unseren spezifischen Versorgungsauftrag neben den anderen fachärztlichen Disziplinen erfüllen können.

   

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